Kraftwerke rund um Datteln
Das neue Kraftwerk bleibt nicht die einzige Belastung für die Dattelner
 
Foto: Wolkenhimmel
Schlechte Aussichten für den Himmel über Datteln
Anträge für Nachbarkraftwerke werden bearbeitet.
Nachdem lange nichts mehr über die angekündigten neuen Steinkohlekraftwerke in Lünen und Herne zu lesen war und mancher vielleicht schon meinte, das habe sich erledigt, machen sich jetzt konkrete Schritt der Genehmigungs-verfahren bemerkbar.

Die Firma Trianel hat für den Grenzbereich Lünen-Waltrop am Stummhafen den Antrag für ein Kraftwerk mit 820 Megawatt elektrischer Leistung gestellt. Der Kühlturm soll 150 Meter hoch werden, das Kesselhaus 80 bis 115 Meter.
Am 22. Juni kommen bei den Lünener Stadtwerken die Vertreter aller zuständigen Behörden zusammen, um sich beim so genannten internen Scoping-Termin darüber zu verständigen, welche Verfahren, Voruntersuchungen und Gutachten im Genehmigungsverfahren angesagt sind. Der Kraftwerksstandort ist weniger als neun Kilometer vom Dattelner Standort entfernt und wird vor allem bei östlichen Winden auch die Dattelner Luft negativ beeinflussen.

Auch bei mehr südlichen Winden bekommen wir eine Zusatzbelastung. Beim bestehenden Steag Kraftwerk an der A 43 am Rhein-Herne-Kanal soll angebaut werden. Zu dem bestehenden Block kommt neu der Block 5 hinzu, 760 Megawatt elektrische Leistung. Die Entfernung zum Dattelner E.ON Kraftwerk beträgt Luftlinie 11 Kilometer. Für diese Anlage ist der Scoping-Termin am 19. Juni.

In etwa einem Jahr können wir dann mit den Erörterungs-terminen rechnen. Auch bei diesen Kraftwerken drängt man auf schnellen Baubeginn.

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