Fußverkehrs-Check in Datteln: Vorschläge für sichere und barrierearme Wege

Fußverkehrs-Check in Datteln
Aufnahme aus dem Facebook-Beitrag der Grünen Datteln.

Wie können Menschen in Datteln sicherer und möglichst ohne Barrieren zu Fuß unterwegs sein? Mit dieser Frage hat sich der Fußverkehrs-Check beschäftigt. In einem abschließenden Workshop stellte das Dortmunder Planungsbüro Planersocietät der Verwaltung und der Politik erste Vorschläge vor.

Hindernisse auf Gehwegen beseitigen

Kopfsteinpflaster kann insbesondere für Menschen mit Rollator eine Stolperfalle sein. Solche Hindernisse sollen nach den Empfehlungen des Planungsbüros verringert werden.

Mehr Zeit zum Überqueren des Südrings

An mehreren Ampeln entlang des Südrings sind die Grünphasen nach Einschätzung des Planungsbüros zu kurz. Das betrifft besonders Menschen im Rollstuhl, Menschen mit Rollator und kleine Kinder. Längere Grünphasen sollen die Sicherheit verbessern.

Konflikte am Busbahnhof und vor Schulen

Am Kreisverkehr beim Busbahnhof kommt es zu Konflikten zwischen Fuß- und Radverkehr. Als mögliche Lösungen wurden eine tastbare Trennung der Wege und eine Beschilderung vorgeschlagen, die zu gegenseitiger Rücksichtnahme auffordert.

An der Gesamtschule am Westring empfiehlt das Planungsbüro, den Bring- und Holverkehr zu reduzieren. Haltende Elterntaxis können die Sicht auf die Fahrbahn versperren und dadurch andere Schulkinder gefährden.

Wie geht es weiter?

Nach Angaben aus dem Workshop soll der Abschlussbericht im kommenden Frühjahr im Ausschuss für Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit vorgestellt werden. Die bisherigen Vorschläge sind damit noch keine beschlossenen Maßnahmen.

Zum ursprünglichen Facebook-Beitrag der Grünen Datteln