Archiv 2019

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Grüne Themen 2019





Antisemitismus

- Die Erinnerung wachhalten

- Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga


Artenvielfalt

- Engagierte Naturschützer


B 474n

- Verfehlte Verkehrspolitik


Datteln 4 - Steinkohlekraftwerk

- Ist das das Ende eines viel zu langen Irrweges?

- Keine Fristverlängerung für Datteln 4


Dillenburg - Gewerbegebiet

- An der Dillenburg

- Widerstand gegen ein Industriegebiet "An der Dillenburg"

- Kämpferische Anwohner vom Oelmühlenweg

- Bürgerprotest zeigt Wirkung


Europawahl 2019

- Grüne Ideen für ein besseres Europa

- Wir müssen Europa stärken

- Sensationelles Ergebnis


Geflüchtete

- Unversöhnliche Gegensätze


Innenstadtentwicklung

- Das Wirxel-Haus und der Denkmalschutz

Fehlende Kita-Plätze

- Skandal: Kleine Kinder bleiben länger ohne Kindergartenplatz

- Dissens nach Konsens

- Die Kita-Krise in Datteln

- Notwendig: weitere Kindergartenplätze für Datteln

- Jugendhilfe-Planung in Datteln


Klimaschutz

- Immer freitags

- Klimanotstand - Klimarettung?

- Klimagerechtigkeit ohne Grenzen - Gemeinsam für eine Zukunft

- Alle fürs Klima

- Hoch mit dem Klimaschutz, runter mit der Kohle


 Kommunalpolitik

- Droht dem Bürgermeister die Handlungsunfähigkeit?

- Nein zum "Kommunalen Service-Betrieb Datteln"

- Hiobsbotschaften

- Bürgermeister Dora ohne Mehrheit im Rat


Radfahren

- Konzepte für mehr Mobilität

- Radwege bleiben ein Sicherheitsrisiko

- Ernüchterndes Ergebnis im Fahrrad-Klimatest des ADFC


Taubenhaus

- Stadttauben brauchen unsere Hilfe


Wählergemeinschaft Die Grünen

- Kontakte nach Genthin

- Datteln im Sommer 2019

- Grüne sehen sich weiter "nur" als dritte Kraft

- Dattelner Grüne ziehen Bilanz

- Gegen Ende eines heißen und trockenen Sommers ...

- Dattelner Grüne feiern 40-jähriges Bestehen

Unversöhnliche Gegensätze


Flüchtlingswohnheim in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schießanlage

12.12.2019

Was ist wahrscheinlicher: die Stilllegung des Schießstandes oder der Abriss des Flüchtlingswohnheimes nach dreijähriger Betriebserlaubnis?
Die Stadtverwaltung, unterstützt von SPD und CDU, geht hier volles Risiko, wenn sie am Markfekder Weg eine schöne neue Unterkunft in Massivbauweise errichtet, ohne dass die Anlage durch einen rechtskräftigen Bebauungsplan abgedeckt ist.

Dürfen sie nun stolz sein auf ihr neuestes Werk – oder sollten sie sich schämen, die verantwortlichen Frauen und Männer in der SPD, in der CDU und ihre Helfer im Dattelner Hochbau- und Sozialamt?

Bereits vor Baubeginn hatten Dattelner Ärzte und Geistliche beider Konfessionen in einem Offenen Brief zum Ausdruck gebracht, dass der Standort neben dem Schießübungsplatz am Kanal unglücklich gewählt und dass ihnen eher eine innerörtliche Einbindung der Flüchtlinge wünschenswert wäre, um leichter eine Integration erreichen zu können.

Die jetzt über mehrere Jahre in Datteln praktizierte dezentrale Unterbringung von Geflüchteten war einmal eine Forderung aller im Rat vertretenen Parteien, die getragen war von der Willkommenskultur jener Zeit, die geprägt war von Nächstenliebe und Nachbarschaftsgeist. Die Umsiedlung dieser unserer Nachbarn in eine abseits liegende Gemeinschaftsunterkunft, die in nicht zu wünschenden Krisensituationen bis zu 140 Geflüchtete aufnehmen kann, widerspricht jetzt allen unseren Vorstellungen von Menschlichkeit und Humanität.

Natürlich sind die neu errichteten Wohnungen am Stadtrand jenseits der Kanals, auch wenn sie schlicht und einfach gehalten sind, hell und sauber, auf den ersten Blick wirken sie freundlich und einladend. In dieser Woche erlaubte die Stadtverwaltung den Ratsvertretern, einen ersten Blick in die Räumlichkeiten zu werden.


Bedrückende Begleiterscheinung: Beim Besuch war der Lärm des benachbarten Schießplatzes nicht zu überhören: in unmittelbarer Nähe zu den neuen Appartments wurde geknallt und geballert, was die Gewehre hergaben.

Hier steht unsere vollständige Stellungnahme nach der Begehung und Führung durch das neue Flüchtlingsunterkunft.

Mehr zum Thema Flüchtlingsunterkunft an der Markfelder Straße steht hier:


IRRSINN, UNSINN, WAHNSINN - NEUES FLÜCHTLINGSHEIM IN DATTELN

Verbrennt Bürgermeister Dora fahrlässig Steuergelder? - Flüchtlingsunterkunft nur für drei Jahre Nutzung genehmigt

Hoch mit dem Klimaschutz, runter mit der Kohle

29.11.2019

Unter diesem Motto demonstrierte Fridays For Future im Rahmen des globales Klimastreik in Datteln gegen die Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks Datteln 4.
Die sich auf dem Neumarkt versammelten Demonstranten werden begrüßt von Rainer Köster (IG Meistersiedlung), Dirk Jansen (BUND NRW) und Theodor Beckmann (Grüne Datteln.) Lautstark skandieren die Kohlekritiker „Hopp-Hopp, Kohlestopp“ oder „Ihr könnt doch Fahrrad fahren“.


Bilder vom Demonstrationszug zum Bauplatz des Klimakillers Datteln 4 und über die Abschlusskundgebung findet Ihr hier ...

Ein aktueller BUND-Hintergrund bewertet Datteln 4 im Hinblick auf den Klimaschutz und auf ökonomische Risiken.

Bürgermeister Dora ohne Mehrheit im Rat
27.11.2019

Das hat es in Datteln nocht nie zuvor gegeben - der Haushaltsentwurf der Verwaltung ist nicht mehrheitsfähig.

Dabei gehört es doch zur Hauptverantwortlichkeit einer Stadtverwaltung und des Bürgermeisters, dem Rat einen Entwurf vorzulegen, dem eine Mehrheit der Ratsmitglieder zustimmen kann. Auch die Vertreter der Wählergemeinschaft Die Grünen konnten diesen Entwurf nicht mittragen, weil ihm jede ökologische Handschrift fehlt. Weltweit streiken Millionen Menschen für eine nachhaltigere Politik, der Dattelner Haushaltsentwurf setzt aber weiterhin eindeutig und ungebremst auf Ökonomie vor Ökologie.

Solange die Dattelner SPD, die im Rat zwar die größte Fraktion stellt, aber nicht über eine wahlentscheidende Mehrheit verfügt, und ihr Bürgermeister die Zeichen der Zeit nicht erkenen kann, solange für sie das Thema Klimarettung ohne Relevanz ist, solange müssen wir GRÜNE dagegen halten und für Klimaschutz, für Resourcenschutz, für Nachhaltigkeit eintreten, solange können wir auch einem Haushalt nicht zustimmen, in dem es nur um kurzfristige Daseinsvorsorge geht und nicht auch um langfristige Klimarettung.


Den Text unserer Haushaltsrede können Sie hier lesen ...

Fest der Kulturen Datteln


17.11.2019


Das Organisations-Team des Festes der Kulturen ist mit dem Etienne-Bach-Preis der Evangelischen Kirchengemeinde Datteln ausgezeichnet worden.

Die Wählergemeinschaft dankt allen Helferinnen und Helfern, die die fünf Feste der Kulturen zu einem großartigen Erfolg haben werden lassen.



vordere Reihe von links: Irina Riekötter, Jennifer Vollmer, Steffen Hohmann, Nadine Hohmann, Tülin Engüdar, Kirsten Augello, Johanna Hecht, Christina Joemann

Nachbarn von nebenan – verschollen in Riga

11.11.2019


Dieser Tage war Winfried Nachtwei nach Bottrop gekommen, um der Stadt dafür zu danken, dass sie in diesem Jahr dem Riga-Komitee beigetreten ist. Mit ergreifenden und aufrüttelnden Worten beschrieb er seinen jahrzehntelangen, unermüdlichen Einsatz, um den in Riga verschollenen Nachbarn aus unserer Region wieder einen Namen zu geben, ihnen ein Geischt zu verleihen, sie in das kollektive Gedächtnis der Heimat zurückzuholen. Seitdem er 1989 das erste Mal in Lettland war, setzt sich Winfried Nachtwei mit dem Holocaust in Riga auseinander. Er hat nicht nachgelassen, sich auf die Spuren dieser ehemaligen Nachbarn zu machen und sie aus dem Dunkel des Vergessens herauszuholen. Über die Jahre wurde die Gruppe immer größer, die er begeistern konnte, die sich heute – wie er – einbringen in diese teils bedrückende, aber auch zukunftsorientierte Aufarbeitung der Vergangenheit zu leisten. Gilt es doch, sich in Zeiten, in denen Antisemitismus und Rassismus wieder salonfähig zu werden scheinen, für die Bewahrung der Menschenwürde und Gleichheit für alle einzusetzen. In einem eindrucksvollen bebilderten Vortrag gelingt es ihm, die Geschichte der Deportationen und Ermordungen der Juden in Riga zu veranschaulichen und Einblicke in seine langjährige, intensive Spurensuche zu geben, seine Suche nach den Schicksalen der Deportierten, und sein erfolgreiches Wirken für eine würdige Gedenkstätte im Wald von Bikernieki bei Riga aufleben zu lassen.


Als Vetreter des Dattelner Heimatvereins, der sich dafür stark macht, dass unsere Stadt ebenfalls Mitglied im Riga-Komitee wird, und als Fraktionsvorsitzender der Dattelner Grünen bin ich nach Bottrop gefahren und habe Winfried Nachtwei die Grüße der Stadt Datteln überbracht, ihm für seinen aufopferungsvollen Einsatz gedankt und die besten Wünsche mit nach Datteln zurückgebracht, dass es bald etwas wird mit unserem Beitritt zum Riga-Komitee.


Denn wir wissen, dass im Januar 1942 auch dreizehn unserer jüdischen Nachbarn gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen, und nach Riga deportiert wurden. Leider wissen wir nur sehr wenig über sie, über ihr Leben in Datteln. Wir wissen aber, dass keiner von ihnen die Mordmaschinerie der Nationalsozialisten überlebt hat, dass sie entweder im Sommer 1944 in Riga oder später im KZ Stutthoff bei Danzig ermordett wurden.

Am Rande der Veranstaltung in Bottrop: Theodor Beckmann, Bernd Tischler, Bottrops Oberbürgermeister, Heike Biskup, Stadtarchivarin der Stadt Bottrop, und Winfried Nachtwei, Bundestagsabgeordeneter der Grünen von 1994-2009.

Hiobsbotschaften
05.11.2019

Fünf Tage – fünf Nachrichten, die aus Sicht der Klimadebatte schädlich für Umwelt und Naturschutz in Datteln sind und die die Rettung des Klimas massiv bedrohen::

  • Land fördert die Erarbeitung wertloser Gutachen mit 585.000 Euro, mit denen die Zerstörung von Natur und Umwelt in den Dattelner Rieselfeldern gerechtfertigt werden sollen.
  • Bund beginnt mit den Bauarbeiten für den Wahnsinn der B 474n, durch die die Verkehrswende behindert und eine der schönsten Stellen unserer Stadt verunstaltet wird.
  • Kraftwerksriese Datteln 4 soll doch noch ans Netz gehen.
  • Der Ausbau der dringend benötigten Infrastruktur für den Radverkehr kommt in Datteln nicht voran.
  • Mit der Idee, die Entwicklung der Großflächen-Kooperationsstandorte für die Ansiedling von Industrie und Gewerbe zu beschleunigen, gefährdet der RVR die landwirtschaftlich genutzten Freiflächen An der Dillenburg.

Weitere Informationen zu den Hintergründen erfahrt ihr hier ...

Engagierte Naturschützer


07.10.2019


Die Wählergemeinschaft Die Grünen bedankt sich bei den Schülerinnen und Schülern der Bienen-AG der Dattelnner Realschule für ihr starkes Engagement und für ihren unermüdlichen Einsatz für nachhaltigen Naturschutz.

Da es der AG nur möglich ist, ihre wertvolle Arbeit zu finanzieren, wenn ihr - neben den Einnahmen aus dem Verkauf von Ablegern (neue Bienenvölker) und dem Verkauf von Honig - auch Spendengelder zufließen, hat die Wählergemeinschaft anlässlich der Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag unter den Festgästen für die AG fleißig gesammelt. Den Betrag konnte unser Fraktionsvorsitzender jetzt den Mitgliedern der Gruppe vor Ort überreichen. 
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Verfehlte Verkehrspolitik


06.10.2019

Ein Leserbrief zum Artikel „Nächste Woche kommen die Bagger“ in der Dattelner Morgenpost vom 05.10.2019

Kompliment für das wirklich gelungene Foto zum Artikel! Es steht geradezu symbolisch dafür, wie Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik gemeinsam sichtlich erheitert mindestens 24 Mio. Euro Steuergelder in den Sand setzen.

Um es gleich vorab zu sagen. Die katastrophale Situation auf der B 235 im Dattelner Süden, die sowohl für die Anwohner als auch für die Verkehrsteilnehmer/innen Tag für Tag eine Zumutung ist, ist unbestritten. Über die Mittel, mit denen man diesem Desaster wirkungsvoll begegnen kann, kann sehr wohl gestritten werden.
...

Hier steht der vollständige Brief ...

Wahnsinn: eine der schönsten Stellen unserer Stadt wird dem Autowahn der Deutschen geopfert:
das wunderschne Dreieck an der Einmündung des Wesel-Datteln-Kanals in den Dortmund-Ems-Kanal.


Nein zum „Kommunalen Service-Betrieb Datteln“


Zum Wohle der Bürger


10.10.2019

Der Bürgermeister möchte die Bereiche Betriebshof, Grünanlagen und Friedhöfe, Straßenbau sowie Stadtentwässerung in einer „eigenbetriebsähnlichen Einrichtung“ mit dem Namen „Kommunaler Service-Betrieb Datteln“ (KSD) zusammenfassen. Der Rat der Stadt Datteln hat diesen Plan in seiner Sitzung vom 24. September 2019 mit 19 Stimmen zu 18 Stimmen abgelehnt. Der Bürgermeister will diesen Beschluss der Ratsmehrheit nicht akzeptieren und hat dagegen Widerspruch eingelegt, weil er der Auffassung sei, dass dieser Ratsbeschluss „das Wohl der Stadt Datteln gefährdet“.

Die Ratsvertreter der CDU, der Wählergemeinschaft Die Grünen sowie der Partei Die Linke sind dagegen der Auffassung, dass die Einrichtung einer „eigenbetriebsähnlichen Einrichtung“ unter dem Strich mit Nachteilen verbunden ist, dass also die Ablehnung dem Wohl der Stadt und ihrer Bürger eher dient. Nicht nur der Bürgermeister, sondern auch alle Ratsmitglieder sind dem Wohl der Bürger verpflichtet – auch wenn sie anders abstimmen als der Bürgermeister es wünscht.


Die 10 Gründe für unser Nein zum Eigenbetrieb stehen hier ...

Unser Fazit: Die Einrichtung einer eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist weder notwendig noch sinnvoll, jedoch mit weiteren Ausgaben verbunden. Daher lehnen wir sie ab.

Alle fürs Klima


150 Länder, 500 Städte in Deutschland, die größte Demo der Welt - und Datteln war mit dabei!
20.09.2019

In Deutschland waren heute, am 20. September 2019, 1,4 Millionen Menschen zum Klimastreik #FridaysforFuture auf den Straßen. Gemeinsam wurde der Unmut über eine reaktionäre Klimapolitik kundgetan, die die Profite der Auto-, Energie- und Massentierhaltungskonzerne immer noch über die Rettung unseres Klimas und damit unserer Zukunft stellt. Dieser Freitag geht daher als der größte Klimastreik Deutschlands in die Geschichte ein - zumindest bis jetzt, denn auch das heute beschlossene “Klimapaket” dürfte den meisten wohl nicht weit genug gehen. Wir finden: Zu wenig. Zu spät.

Die 200 Teilnehmer der Demonstration versammeln sich vor dem Dattelner Rathaus, die Schüler/innen übergeben Bürgermeister Dora eine Resolution


https://www.instagram.com/fridaysforfuture.datteln/


Alle Details zur Fridays For Future-Demo

am 20. September 2019 finden sich  hier ...

Dattelner Grüne feiern

 

40-jähriges Bestehen


15.09.2019

Die Dattelner Wählergemeinschaft Die Grünen wurde am 14. August 1979 gegründet und besteht somit seit 40 Jahren. Aus diesem Anlass haben wir am Samstag, den 14. September 2019, auf dem Hof Beckmanns in Datteln unser 40-jähriges Jubiläum gefeiert. Es kamen viele alte und neue grüne Mitglieder/innen und Sympathisanten/innen mit ihren Freunden/innen und Familien, um gemeinsam auf die Erfolge der vier Jahrzehnte zurückzublicken und auf eine grünere Zukunft anzustoßen. 


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Fluch oder Segen:


Das Wirxel-Haus und der Denkmalschutz


Am 8. Sepzember wird bundesweit wieder groß der Tag des offenen Denkmals gefeiert. Auch in Datteln organisiert die Volkshochschule eine Radtour, die zu erhaltenswerten und denkmalgeschützen Gebäuden führt, in denen der Geist und die Bauweise einer vergangenen Zeit zum Ausdruck kommen, Dinge, die sich lohnen, dass sie für die heutige Zeit als Beispile unseres gesellschaftlichen Reife- und technischen Entwicklungsprozesses erhalten und gesichert werden.
Es ist das erklärte Ziel der Wählergemeinschaft Die Grünen, das Lebenswerte in unserer Stadt zu bewahren: die Natur, den Frieden und das kulturelle Erbe unserer Vorfahren. Es ist schön, dass wir in unserer Stadt Gebäude aus unterschiedlchen Epochen vorfinden, die Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die Häuser der Gründerzeit mit ihren Jugendstilelementen, Bauten aus den zwanziger Jahren mit ihren Bauhausstilelementen und natürlich die vielen Häuser, die in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg in großer Vielfalt und vielfältigen Erscheinungsformen entstanden sind.

Notwendig: weitere Kindergartenplätze für Datteln
26.08.2019



Die Stadt Datteln unternimmt erste Bemühungen, um den Mangel an Kitaplätzen auszugleichen. Ihre bislang getroffenen Entscheidungen zur Lösung der Kita-Krise sind wichtige Schritte in die richtige Richtung. Dies wurde auch durch den letzte Woche in der Dattelner Morgenpost erschienenen Artikel über die „Wirkung der Kita-Offensive der Stadtverwaltung und den sinkenden Fehlbedarf“ deutlich. Jedoch werfen dieser Artikel sowie die aktuelle Kitapolitik der Stadt Datteln in einigen Punkten Fragen über Fragen auf:



Ist das Berliner Eingewöhnungsmodell umsetzbar?
Wird die Kita an der Düppelstraße gebaut?
Sind die Sanitärräume kleinkindgerecht?


Wenn die Stadtverwaltung die Möglichkeiten hat, Übergangslösungen in Kitas zu schaffen, dann sollten diese natürlich genutzt werden, da die frühkindliche Förderung höchste Priorität hat. Wir von der Wählergemeinschaft Die Grünen erwarten daher künftig mehr Klarheit zur „langfristigen“ Lösung der Kita-Problematik. Die Kitas brauchen mehr als Übergangslösungen und kurzfristige Planungen: Plätze sowie Qualität in der Kindertagesbetreuung müssen verbindlich und dauerhaft sichergestellt werden.



Die vollständige Mitteilung steht hier ...



Schultütenbasteln mit den Grünen

Es ist wieder soweit – der erste Schultag naht in großen Schritten und ein neuer Lebensabschnitt beginnt! Die Einschulung ist ein besonderer und emotionaler Moment im Leben der Kinder, bei der die Schultüte nicht fehlen darf.
Für viele einkommensschwache Familien ist es schon schwierig, zum Schulanfang alle benötigten Materialien zu besorgen – von der Schultüte ganz zu schweigen. Daher möchten wir von der Wählergemeinschaft Die Grünen den Schulanfängern aus sozial schwächeren Familien den Schuleintritt versüßen und sie ganz herzlich am 17. August 2019 von 10 bis 12 Uhr zum Schultütenbasteln in unserer Geschäftsstelle (Hohestraße 9, Datteln) einladen. Ganz nach Tradition werden die selbstgebastelten Schultüten anschließend von uns mit vielen tollen Sachen gefüllt und können eine Woche nach dem Bastelltermin wieder bei uns abgeholt werden. Unser Ziel ist es, bedürftigen Kindern zum Schulstart die gleichen Chancen zu geben wie Kindern aus nicht bedürftigen Familien.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie müssen auch nichts mitbringen. Sowohl das Bastellmaterial als auch die Sachen zum Füllen der Schultüten werden von uns gestellt. Wichtig ist nur, dass ein Erwachsener pro Kind mit dabei ist, um beim Basteln zu helfen.
Wir freuen uns auf einen bunten Basteltag!

Gegen Ende eines heißen und trockenen Sommers ...
19.08.2019

... hat die Wählergemeinschaft Die Grünen die politische Arbeit wieder aufgenommen.

Sie startet ihre Aktivitäten mit einer Anfrage an die Verwaltung und einem Antrag an den Ausschuss für Stadtentwicklung.
In dem
Antrag geht es um die Errichtung von Trinkbrunnen im öffentlichen Raum, um an den heißen Tagen kühle Erfrischung bieten zu können.
Bei der
Anfrage möchte die Wählergemeinschaft wissen, wie weit die Gespräche der Stadtverwaltung mit der Bahn und den Grundtückseigentümern gekommen sind, um die geplante Radwegeverbindung am Kanal zwischen Meckinghoven und Innenstadt voranzutreiben.

Diese Drängelgitter deuten darauf hin, dass hier ein Radweg in Richtung Norden geplant ist.

Im Sommerinterview mit der Dattelner Morgenpost:


Grüne sehen sich weiter „nur" als dritte Kraft
02.08.2019

Dattelner Grüne ziehen Bilanz
30.07.2019


Ein offener Brief an unsere Freundinnen und Freunde



Die Erinnerung wachhalten
25.07.2019


"Auf den Spuren der deportierten jüdischen Nachbarn" lautete das Thema einer Bildungsreise des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge nach Riga, Zur Reisegruppe gehörte auch Theodor Beckmann, Mitglied im Rat der Stadt Datteln und Vorsitzender des Dattelner Heimatvereins. Seine Reiseeindrücke hat er in einem Bericht zusammengefasst, den er Bürgermeister André Dora und den anderen Ratsfraktionen zugeleitet hat.



Sein Wunsch ist es, dass auch die Stadt Datteln dem Riga-Komitee beitritt, um die Erinnerung an die 13 jüdischen Nachbarn wachzuhalten, die nach Riga verschleppt wurden, die dort gedemütigt wurden und die die Reise in den Osten nicht überlebt haben. Denn das Riga-Komitee hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Opfern des Holocaust zu gedenken, um an das Schicksal von über 25.000 deutschen Juden zu erinnern, die in den Jahren 1941/42 nach Riga deportiert und in ihrer überwiegenden Zahl im Wald von Bikernieki ermordet wurden.

Datteln im Sommer 2019
08.07.2019



Dass ein nichtgenehmigter Haushalt beim Dattelner Bürgermeister nicht unbedingt eitel Freude hervorruft, ist verständlich und nachvollziehbar. Dass z.B. dringende vorbereitende Arbeiten im Bereich Neuerrichtung von Kindertagesstätten aktuell nicht zeitnah ausgeführt werden können, macht auch uns Grüne betroffen. Die Wählergemeinschaft Die Grünen wünscht sich natürlich für alle Eltern und Kinder, die in den nächsten Jahren in Datteln einen Betreuungsplatz suchen, eine ortsnahe angemessene Lösung.



Die vollständige Stellungnahme steht hier ...

Die Kita-Krise in Datteln
04.07.2019



Obwohl die Stadtverwaltung nun mit ersten Anstrengungen an die Öffentlichkeit tritt, wird sich der Mangel in den nächsten Jahren wohl noch verschärfen. Denn Fakt ist: Aktuell fehlen in Datteln reichlich Kita-Plätze: Würden keinerlei Maßnahmen stattfinden, dann hätte Datteln dieses Jahr 176 Kinder ohne einen Kita-Platz. Nächstes Jahr würde sich diese Zahl auf 197 und übernächstes Jahr auf 222 erhöhen.

Um diesen Bedarf auszugleichen, muss die Stadt daher schnellstmöglich handeln. Neben einigen Ausbaumaßnahmen zur Überbrückung (an der Mosaikschule, Berliner Straße und dem Städt. Bewegungs-Kindergarten) sind in diesem Jahr ein Waldkindergarten in der Haard angedacht, im Sommer 2020 die Eröffnung eines Kindergarten für die Ecke Ostring/Hafenstraße vorgesehen und im Jahr 2021 ein Kindergarten an der Düppelstraße geplant.



Stadtverwaltung lässt Kinder im Regen stehen
Die Priorität der Stadt liegt im Moment jedoch einzig und allein beim Neubau des Kindergartens für die Ecke Ostring/Hafenstraße. Alle anderen Baumaßnahmen werden zur Zeit aus unerklärlichen Gründen zurückgestellt: 
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In Hachhausen gelang es, die Kindertagesstätte zu vergrößern.


Die Einzelheiten über die Verzögerungen der Dattelner Verwaltung finden sich  
hier ...



Klimanotstand! - Klimarettung?
14.06.2019

Jeden Tag rufen weitere Städte und Kreise in Deutschland und der Welt den „Klimanotstand“ aus. In Datteln warten wir ab.


Diese Entscheidung, in einer Region den „Klimanotstand“ auszurufen, hat vor allem eine symbolische Wirkung im Kampf gegen die von Menschen gemachte globale Erderwärmung. Für die Kommunen bedeutet dies eine Selbstverpflichtung. Die Parlamentarier erkennen an, dass die bisher in ihrem Bereich ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen, die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Sie wollen den Klimaschutz auf ihre zentrale politische Agenda setzen. Sie machen sich selbst die Auflage, bei allen Maßnahmen das Thema Klimaschutz stärker zu berücksichtigen.


Entscheidungen nur unter Klimavorbeha
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Denn in den zuständigen Rat- und Kreishäusern sollen nun bei jedem Vorhaben zunächst die Auswirkungen auf das Klima geprüft werden - ob beim Straßen- und Häuserbau, in Fragen der Mobilität oder beim Energieverbrauch. Eine Stadt, die den „Klimanotstand“ ausgerufen hat, verpflichtet sich, im Zweifelsfall eher pro Klimaschutz zu entscheiden - auch wenn diese Lösung teurer sein sollte. Zahlreiche Städte fordern außerdem die Bundesregierung auf, ein Klimaschutzgesetz einzuführen.



Die vollständige Stellungnahme steht hier ...



Klimagerechtigkeit ohne Grenzen – Gemeinsam für eine Zukunft
„Fridays For Future“: „Wir bitten euch Erwachsene, gebt uns eine Zukunft“
14.06.2019



Seit Wochen schwänzen Schülerinnen und Schüler in ganz Europa den Unterricht und gehen unter dem Motto „Fridays For Future“ für den Klimaschutz auf die Straße. Hunderttausende demonstrieren allein in Deutschland und fordern die Bundesregierung auf, die Klimakrise endlich ernst zu nehmen. Wir von der Wählergemeinschaft Die Grünen halten die Proteste der jungen Menschen für begründet und berechtigt, weil dringender Handlungsbedarf im Klimaschutz besteht. Ein Umdenken ist zwingend notwendig.



Ausgerechnet streikende Jugendliche haben es geschafft, Umweltwissenschaft-lerinnen und Umweltwissenschaftlern Gehör zu verschaffen. Seitdem Naturschutz in vielen Stunden auf dem Stundenplan zu finden ist und in Fächern wie Biologie, Chemie und Wirtschaft behandelt wird, ist er auch in der Freizeit der Schülerinnen und Schüler Thema. Die jungen Menschen haben eine über nationale Grenzen hinausgehende Protestbewegung in Gang gesetzt. Aber gleichzeitig arbeitet die Bewegung auch lokal: Letzten Freitag trafen sich die jungen Aktivisten unter anderem wieder am Recklinghäuser Busbahnhof und marschierten durch die Innenstadt in Richtung Rathaus.



Der vollständige Bericht steht hier ...



Sitz des Dattelner Betriebshofes an der Emscher-Lippe-Straße

Die vollständige Stellungnahme steht  hier ...
Droht dem Bürgermeister die Handlungsunfähigkeit?
11,06.2019

Allen Städten im Kreis Recklinghausen hat die Bezirksregierung Münster ihre diesjährigen Haushalte genehmigt – allen außer Datteln!
Was ist geschehen, dass Münster zu dieser drastischen Maßnahme greift und einer Stadt die Genehmigung des bereits im November 2018 fristgemäß verabschiedeten Haushaltes für das Jahr 2019 verweigert?
Es geht bei dieser Geschichte um die Summe von 3,5 Millionen Euro, die im Haushaltsplan 2019 als außerordentliche Erträge eingestellt sind (HH 2019, S. 421), die sich bislang aber nicht realisieren lassen. Und sollte diese Summe bis zum Jahresende dem städtischen Konto nicht gutgeschrieben werden können, droht der von Münster geforderte Haushaltsausgleich im laufenden Jahr zu platzen. Welche Folgen dies für den Bürgermeister und die von ihm geführte Stadtverwaltung haben, ist bisher nur schemenhaft zu erkennen.   mehr ,,,
Immer freitags
06.06.2019

Datteln 4 wankt. Jeden Freitag nagt die `Fridays-for-Future´-Bewegung am wuchtigen Koloss am Dortmund-Ems-Kanal. Aber nicht nur die Klimaschutzaktivisten üben Druck aus auf die politischen Entscheidungen, auch die Kohlefreunde, aufgeschreckt durch die zahlreichen vernichtenden Stellungnahmen der politischen Akteure, tragen ihre altbekannten Argumente gebetsmühlenartig vor.
Die hitzige Debatte um das Schicksal von Datteln 4 im Sommer 2019 stellt erneut unter Beweis, dass es ein großer Fehler war, hier in Datteln das größte Kohlekraftwerk Europas bauen zu wollen. Die Kohlefraktion aus dem Ruhrgebiet will ihren treuen Wählern nicht wehtun. NRW-Ministerpräsident Armin Laschetfordert, die Empfehlungen der Kohlekommission eins zu eins umzusetzen.
Die Position und detailliertere Argumentation der Wählergemeinschaft findet sich  hier ...
Europawahl 2019
Sensationelles Ergebnis

26.05.2019
 
Liebe Freunde,
 
von dem deutschlandweiten Ergebnis der Europawahl für die Partei Bündnis 90 / Die Grünen sind wir geradezu überwältigt. Besonders freut uns, dass auch Ihr in Datteln so zahlreich für die Grüne Bewegung gestimmt habt. Insgesamt haben 2.650 Stimmberechtigte in Datteln Grün gewählt - das entspricht einem Ergebnis von fast 18%. Wir sind wahnsinnig stolz auf dieses Ergebnis. Vielen, vielen Dank!
 
Wir nehmen das Ergebnis der Europawahl auch für unsere politische Arbeit vor Ort als Ansporn, im Sinne dieses Vertrauensbeweises für die Dattelner Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten. Wir haben den Auftrag verstanden und werden unser Möglichstes tun, um in Datteln für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und unsere gemeinsame Zukunft zu sorgen. Das ist unser Auftrag.
 
Datteln muss jetzt grüner werden... da wo Europa an seine Grenzen stößt, da wollen wir für Datteln das Beste und werden weiter im Rat der Stadt Datteln, in den Ausschüssen und den zahlreichen Arbeitskreisen der Verwaltung unsere Stimme für eine grüne Zukunft erheben. Gemeinsam mit Europa entwickeln wir eine grüne Zukunft.
 
Eure Wählergemeinschaft Die Grünen in Datteln

Im Bund haben die Grünen ihren Zuspruch verdoppelt – in Datteln haben die Grünen mehr als 10 Prozent dazugewonnen.   mehr ...
Keine Fristverlängerung für Datteln 4
20.05.2019

Die Wählergemeinschaft Die Grünen beantragt, den Bebauungsplan 105a nach § 12 Abs. 6 BauGB nach Ablauf der 30-Monats-Frist am 20.07.2019 aufzuheben.

Es ist relativ sicher, dass Uniper mit den Fristen zur noch immer möglichen Inbetriebnahme von Datteln 4 in Verzug geraten wird. Uniper wird also aufgrund der Verzögerungen notgedrungen Anträge an die Stadt Datteln und/oder an die Bezirksregierung Münster zur Fristverlängerung stellen müssen. Vor diesem Hintergrund hat die Dattelner SPD die Forderung erhoben, „im Rahmen einer behördlich zugestandenen Fristverlängerung Uniper aufzuerlegen, bei einer möglichen Inbetriebnahme des Kraftwerkes auf die Verbrennung von schädlichem Petrolkoks zu verzichten“.
Wir müssen Europa stärken
03.05.2019

81% der Deutschen sind heute für Europa. Diese 81% sind für uns eine Aufforderung für ein mutiges Vorangehen mit Europa. Unsere Ziele Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Frieden und Menschenrechte sind nur mit einem Europa zu erreichen, das nach innen und nach außen stark und handlungsfähig ist. Über die europäischen Institutionen konnte bereits viel für die Verwirklichung dieser grünen Ziele erreicht werden. Damit das auch in Zukunft so sein wird, dafür brauchen wir möglichst viele grüne Vetreter im europäischen Parlament.
Ernüchterndes Ergebnis
Datteln im Fahrradklima-Test 2018 des ADFC

19.04.2019

Im Herbst 2018 hatten Radfahrende die Chance, im Rahmen einer Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) das Fahrradklima in ihrer Stadt zu beurteilen.
Das Fahrradklima in Datteln, also die Zufriedenheit der Befragten beim Radfahren, hat sich nach Einschätzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmern weiter verschlechtert. 2014, als Datteln schon einmal in die Wertung kam, wurde das Fahrradklima noch mit mageren 4,1 bewertet, 2018 mit ernüchternden 4,6. Damit rutscht Datteln in der Stadtgrößenklasse 20.000-50.000 Einwohner auf Platz 308 von 311 ausgewerteten Kommunen, im Land NRW belegt Datteln den letzten Platz 82. Im bundesweiten Vergleich rangieren lediglich Limbach-Oberfrohna (Sachsen), Kulmbach (Bayern) und Hof (Bayern) noch hinter Datteln.
Grüne Ideen für ein besseres Europa

Europawahl-Kandidatin der Grünen Anna Maj Blundell stellte sich in Datteln vor.
11.04.2019

Am 26. Mai 2019 wird das Europa-Parlament neu gewählt. Aus Anlass dieser Wahl fand deshalb am 2. April 2019 im Comenius-Gymnasium Datteln eine Podiumsdiskussion statt. Dort stellten sich Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien, die für das Europa-Parlament kandidieren, den Bürgerinnen und Bürgern vor. Diskutiert wurde zu vier Themenblöcken: Es ging um die Weiterentwicklung der EU, den „Brexit“, die Migration und den Klimaschutz. Als Vertreterin der Grünen stand die Deutsch-Britin Anna Maj Blundell (30) Rede und Antwort und brachte ihre Ideen zur zukünftigen Gestaltung Europas ein. Das Publikum war ebenso bunt gemischt.

Dissens nach Konsens
03.04.2019

Wer trägt die Verantwortung für den "Scherbenhaufen"?

Die Dattelner Stadtspitze steht vor dem "Scherbenhaufen" ihrer Kindertagesstättenpolitik. Nachdem die Verwaltung und der Jugendhilfeausschuss über zwei Jahre gemeinsam in langwierigen Diskussionen und sorgfältigen Planungen eine greifbare Lösung des großen Problems erarbeitet hatten, wirft das Jugendamt - mit seinem neuen Fachbereichsleiter - die einvernehmlich erzielten Absprachen über den Haufen - und wundert sich, dass die am Lösungsprozess Beteiligten ihn nicht sofort bewundernd bejubeln. Sie reagieren eher verwundert über die totale Kehrtwende des Dattelner Jugendamtes,
Die neue Wunderwaffe der SPD, Jugendamtsleiter Peter Wenzel, bleibt bisher wirkungs- und erfolglos. Der Ruf, der ihm vorauseilt, ist schillernd.
Es ist der Verwaltung nicht gelungen, ihr unausgegorenes Konzept der Mehrheit des Ausschusses schmackhaft zu machen.
Zur vollständigen Stellungnahme der Wählergemeinschaft Die Grünen geht es hier ---

Am Kindergarten St. Marien an der Hedwigstraße müssen die Kinder in Containern betreut werden, weil das Angebot an Betreuungsplätzen in Datteln vorne und hinten nicht reicht.
Skandal: Kleine Kinder bleiben länger ohne Kindergartenplatz
25.03.2019

Trotz des massiven Mangels an Betreuungsplätzen setzt die Stadt Datteln den Beschluss für den Kita-Neubau nicht umgehend um. Bereits am 27. September 2018 hat der Jugendhilfeausschuss der Stadt Datteln, basierend auf einem Antrag der Wählergemeinschaft die Grünen, beschlossen, eine neue viergruppige Kindertageseinrichtung an der Düppelstraße neben der Lohschule zu bauen. Der neue Jugendamtsleiter Peter Wenzel will an diesem Beschluss nicht festhalten, sodass nicht - wie geplant - mit dem Neubau der Kita begonnen werden kann. Ein Schlag für die Eltern, die dringend einen Kitaplatz für ihre Kinder benötigen.

Viele Kinder in Datteln haben trotz des rechtlichen Anspruchs auf einen Kitaplatz keinen Betreuungsplatz. Vielen Familien muss wegen einer Überbelegung der Kitagruppen eine Absage erteilt werden. Aktuell gibt es 139 Kinder, die keinen Kitaplatz bekommen, wovon 49 dringend auf eine Betreuung angewiesen sind. Zu diesen Kindern zählen auch Kinder über 3 Jahren. Insgesamt gibt es in Datteln 18 Kindertageseinrichtungen. Davon ist einer (AWO-Kita Sternenhimmel) aufgrund eines Wasserschadens schon seit Jahren nicht mehr nutzbar. Die vorhandenen Kindergärten reichen nicht mehr aus, um den Eltern, die eine Betreuung für ihre Kinder möchten bzw. brauchen, einen Kitaplatz zur Verfügung zu stellen. Die steigende Geburtenrate und der Zuzug vieler Neubürgerinnen und Neubürger machen weitere Kitaplätze in Datteln notwendig. Auch muss der Umstand, dass ein Kind unter 3 Jahren oder mit Behinderung zwei reguläre Kindergartenplätze belegt, mitbedacht werden.  mehr ...
Dillenburg
Bürgerprotest zeigt Wirkung

Von Uwe Wallkötter, Dattelner Morgenpost, 15. März 2019

Datteln. Mehrheit des Rates will keinen Gewerbepark Dillenburg. Jetzt wird das Thema noch mal im Ausschuss für Stadtentwicklung diskutiert.

Die Bürger vom Oelmühlenweg und den angrenzenden Wohngebieten verließen am Mittwochabend die Stadthalle mit zufriedenen Gesichtern. Soeben hatte der Stadtrat beschlossen, eine Entscheidung zum Gewerbepark Dillenburg erst einmal zurückzustellen. Der Protest der Bürger in den letzten Wochen und unmittelbar vor der Ratssitzung (wir berichteten) hatte Erfolg.
Während es im Ausschuss für Stadtentwicklung und im Hauptausschuss noch eine breite Mehrheit gegeben hatte, dass Datteln der interkommunalen Vereinbarung zur Entwicklung von Gewerbe- und Industriestandorten im Kreis Recklinghausen beitritt, kippte im Stadtrat die Meinung dazu bei CDU und FDP. Damit stand die SPD allein auf weiter Flur.  mehr...

Kämpferische Anwohner vom Oelmühlenweg
13.03.2019

Wir sagen NEIN zu einem neuen Industriegebiet vor der Haustür!
Mit bunten Plakaten und schlauen Fragen waren sie in großer Zahl zur Stadthalle gekommen, um den Dattelner Ratsvertretern vor Beginn der Stadtratssitzung ihren Protest gegen ihre Entscheidung für ein Industriegebiet an der Dillenburg kundzutun.
"Grünflächen und Naherholung erhalten" - "Ja zur Natur, nein zum Gewerbepark Dillenburg" stand auf den hochgehaltenen Plakaten.
Außerdem hatten sich die Demonstranten eine Reihe von Fragen überlegt, die sie auch zu Beginn der Ratssitzung an die Dattelner Stadtspitze richten durften:
  •     Warum soll dieses Gebiet, das den Charakter eines Naherholungsgebietes hat und in der unmittelbaren Nähe des Landschaftsschutzgebietes Dillenburg ist, Nahrungsgrundlage für zahlreiche Tiere und Insekten bietet und ein stark frequentiertes Gebiet für den Fahrradtourismus darstellt, nachhaltig zerstört werden?
  •     Warum handelt die Stadt Datteln mit der Planung des Industriegebietes Dillenburg gegen ihr eigenes Handlungskonzept, in dem Böden und Frischluftschneisen nachhaltig geschützt werden sollten?
  •     Warum wird ein Industriegebiet mit sehr hohem zu erwartenden Verkehrsaufkommen an einer Stelle geplant, wodurch die gleichen Verkehrswege belastet werden, die jetzt schon überlastet sind, was im Übrigen auch der Klagegegenstand der Stadt Datteln gegen die Westfleischerweiterung in Erkenschwick ist?
  •     Wer trägt die Kosten für das Egalisieren der massiven Niveauunterschiede des Geländes von mehr als 50 m, die Verkehrsanbindung, Zu- und Abwasserleitungen und die Energieerschließungen?
Einen ersten Bericht über diese Demonstration veröffentlicht die Dattelner Morgenpost am 14.03.2019 - hier mehr ...
Stadttauben brauchen unsere Hilfe
12.03.2019

Wir von der Wählergemeinschaft Die Grünen unterstützen den Dattelner Verein „Ruhrpottmöwen Tierschutzprojekt“, damit Stadttauben und Menschen ein friedliches Zusammenleben ermöglicht wird.

Diese Anstrengungen der „Ruhrpottmöwen“ honoriert die Wählergemeinschaft Die Grünen und sieht es geradezu als verpflichtend an, sich um diese Tiere zu kümmern und das bestehende gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnis zu verändern bzw. zu verbessern. mehr...
Widerstand gegen ein Industriegebiet „An der Dillenburg“
09.03.2019

Am Donnerstagabend trafen sich betroffene Anwohner vom Oelmühlenweg mit Vertretern der Grünen aus Datteln und Oer-Erkenschwick. Schnell war man sich in dieser Runde einig: Einhellig lehnten sie alle die Pläne für ein Industriegebiet „An der Dillenburg“ ab. Logistischer Blödsinn – beschränkte Idee – der Ruf nach vehementer Gegenwehr schallte lautstark aus den Reihen der Anwesenden. Die befürchtete erhebliche Beeinträchtigung von Natur und Landschaft einte die Versammlung.    mehr ...
Der Widerstand der Anwohner des Oelmühlenweges ist auch Thema eines Berichts in der Dattelner Morgenpost vom 9. März 2019.
Den Artikel können Sie hier lesen ...
An der Dillenburg
02.03.2019

Hier liegt sie vor uns, die stille westfälische Kulturlandschaft: Vom Hügel, auf dem einst die prächtige Dillenburg stand, schweift der Blick über weite Ackerflächen, einem von wenigen Bäumen und Büschen gesäumten Bachlauf, am Horizont umrahmt von kleinen Wäldchen. Eingebettet in die Felder liegen drei Bauernhöfe: Prott und Leppelmann auf Oer-Erkenschwicker Seite, Schulte-Hubbert (früher Ensberg) auf Dattelner Stadtgebiet. Nach Süden und Westen erstreckt sich auf Rapener Boden ein kleines Gewerbegebiet. Einige Hallen und Flächen sind ungenutzt und leer. Warum sie nicht zu veräußern bzw. zu vermieten sind, wo doch angeblich so viel Bedarf und Nachfrage bestehen soll, ist nicht ersichtlich.
Nach einigen Jahren der Ruhe und Abgeschiedenheit stehen die an dieses Oer-Erkenschwicker Gewerbegebiet angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Flächen wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Sie liegen auf der Stadtgrenze von Rapen und Hachhausen. Vor rund 30 Jahren kämpften die Gemeinden gemeinsam mit der Ruhrkohle um die Genehmigung der Landesbehörden, auf dem rund 65 Hektar großen Areal eine Bergehalde aufschütten zu dürfen. So sollte die Nordwanderung des nicht mehr existierenden Bergwerks Haard mit seinen Beschäftigten vor allem aus Oer-Erkenschwick und Datteln abgesichert werden. Dazu kam es allerdings nicht, der Bergbau ist nun Geschichte.
In den Blick der Regionalplaner ist dieses Areal jetzt wohl erneut gekommen, weil Teile der Flächen der RAG gehören, die sie aber nicht mehr als Reserveflächen, z.B. als Haldenstandort, benötigt und sie deshalb den Planern angedient hat mit der Maßgabe, was daraus zu machen.  mehr ...


Radwege bleiben ein Sicherheitsrisiko
28.02.2019

Die Veröffentlichung der Unfallstatistik des Landes NRW nimmt Fabian Hollenhorst zum Anlass, über das erhöhte Sicherheitsrisiko auf Dattelner Straßen und Radwegen zu berichten.
Wegen der großen Bedeutung dieses Themas erlauben wir uns als Dattelner Grüne, diesen Bericht auch auf unserer Seite zu präsentieren.

Lesen Sie den Bericht aus der Dattelner Morgenpost vom 28.02.2019 hier ...


DATTELN. Die Zahl der verunglückten Fahrradfahrer ist im Jahr 2018 auf 56 Personen gestiegen – Ein Unfall endete tödlich.
Zwei Menschen sind im Jahr 2018 bei Verkehrsunfällen im Dattelner Stadtgebiet tödlich verunglückt. Das geht aus der am Mittwoch vom Polizeipräsidium Recklinghausen veröffentlichten Unfallstatistik hervor. Der Tod einer 57-jährigen Fahrradfahrerin aus Castrop-Rauxel im Juli des vergangenen Jahres war der traurige Tiefpunkt im anhaltenden Streit um unsichere Radwege im Stadtgebiet. Laut der Polizeistatistik sind insgesamt 56 Radfahrer im Jahr 2018 bei Verkehrsunfällen verunglückt.  mehr...


Konzepte für mehr Mobilität
Erstes Treffen der Dattelner Arbeitsgruppe

06.02.2019

DATTELN. Wie lässt sich der Radverkehr in Datteln stärker und die Mobilität klimafreundlicher gestalten? Über diese und andere Themen diskutierten Bürger und Bürgerinnen sowie Vertreter der Stadtverwaltung beim ersten Treffen der „Arbeitsgruppe Mobilität“. Ziel war es, die Erarbeitung des Mobilitätskonzeptes zu unterstützen und Projekte dazu mit zu initiieren.
„Es gab in den letzten Monaten so viele gute Hinweise zum Thema, die in einer Arbeitsgruppe gut gebündelt werden und besser in die Tat umgesetzt werden können, deshalb haben wir uns für diese Form der Zusammenarbeit entschlossen,“ sagt Ute Ellermann vom Quartiersmanagement-Team, die zu dem Treffen eingeladen hatte.
Neben der Stärkung des Radverkehrs und der klimafreundlicheren Ausgestaltung der Mobilität, insbesondere bei Alltagsfahrten, kreiste die Diskussion der Arbeitsgruppe um die Frage, ob ein verträglicheres Miteinander von Fußgängern, Radfahrern, Auto- und ÖPNV-Nutzern zur Verbesserung der Situation in der Innenstadt beitragen kann. Das nächste Treffen der offenen „Arbeitsgruppe Mobilität“ wird voraussichtlich im April stattfinden.   mehr ...
Das offizielle Protokoll des Treffens finden Sie hier ...
Ist das das Ende eines viel zu langen Irrweges?
30.01.2019

Mit dem Abschlussbericht der Kohlekommission ist zu erwarten: Das Steinkohlekraftwerk Datteln 4 wird nicht mehr in Betrieb gehen und in einigen Jahren verschwunden sein.
Denn schließt sich die Bundesregierung dem Votum der Kohlekommission an, wird sie mit Uniper die Beendigung von Datteln 4 gegen eine angemessene Entschädigung vertraglich vereinbaren oder notfalls anordnen. Das Ergebniss dieser Verhandlungen wird man zwar erst in einigen Wochen kennen. Mit vielen anderen Beobachtern der Vorgänge hofft und denkt aber auch die Dattelner Wählergemeinschaft Die Grünen, dass es so kommen und eine Last von Datteln genommen werden wird.


Die Stellungnahme der Grünen steht hier ...
Kontakte nach Genthin
19.01.2019

Nach längerer Pause hat der Genthiner Stadtrat Lutz Nitz (Bündnis 90/ Die Grünen) den Versuch unternommen, die eingeschlafene Städtepartnerschaft zwischen seiner Heimatstadt Genthin und Datteln erneut zu beleben. An diesem Wochenende ist er zusammen mit dem Genthiner Bürgermeister Matthias Günther und weiteren Stadträten nach Datteln gekommen. In Gesprächen mit der Dattelner Stadtspitze versuchen sie Perspektiven für die Zukunft auszuloten.
Besuch des Genthiner Stadtrats Lutz Nitz (oben rechts) und des Genthiner Bürgermeisters Matthias Günther im Büro der Dattelner Grünen.
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